Anlässlich der Sperrung der Theodor-Heuss-Brücke in Mainz kritisieren die CDU-Arbeitnehmer (CDA) die Infrastrukturplanung der Landesregierung.

„Seit vielen Jahren ist bekannt, dass eine Vielzahl von Rheinbrücken im Land ein ähnliches Baualter hat und innerhalb eines relativ kleinen überschaubaren Zeitraumes saniert werden muss“, meint die Infrastruktursprecherin der CDA Rheinland-Pfalz, Gabriele Müller. Deswegen sei es grob fahrlässig gewesen, dass die SPD-geführte Landesregierung über viele Jahre hinweg nicht daran gedacht hat, entsprechende Kapazitäten für die Zeit der Sanierungsarbeiten zu schaffen.

„Die Arbeitnehmer, die ihre Arbeitsstellen auf der jeweils gegenüberliegenden Rheinseite erreichen wollen, müssen all überall diese Planungsverweigerung heute ausbaden“, so Müller weiter. Das zeige sich nicht nur in Mainz, sondern auch in Ludwigshafen, in Speyer oder kürzlich in Koblenz: Jedesmal wenn Brückensanierungen anstehen, fehlt es an Ausweichkapazitäten für den Berufsverkehr.

Besonders schlimm: Bis heute verweigert die Landesregierung die Planung zusätzlicher Rheinquerungen und lässt die Gemeinden an beiden Seiten des Flusses allein mit Aufgaben, die eigentlich der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse und einer überregionalen Verkehrsinfrastruktur dienen. So kommen neben einer weiteren Mainzer Brücke auch die Mittelrheinbrücke und die Brücken bei Bingen oder Oppenheim nicht voran.

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