Am 13.-15. Dezember treffen sich die Delegierten der christdemokratischen Arbeitnehmerorganisationen aus ganz Europa zu ihrem Jahreskongress in Wien. Aus Mainz mit dabei ist Gabriele Müller, die auf Vorschlag der CDA auf der Europawahlliste der CDU kandidiert, und dem CDA-
Bundesvorstand angehört. „Politik im Dienst für die Menschen“, sagt Gabriele Müller, „das ist die Leitlinie, die wir uns für den Kongress gegeben haben“. Die Tagung nimmt aus Anlass der bevorstehenden Europawahl die Grundlagen christlich-sozialer Politik in den Blick. „Wir stützen uns auf die Prinzipien von Solidarität und Subsidiarität, die sich aus der Soziallehre der christlichen Kirchen ergeben“, erklärt Müller. Das bedeute, dass wir denen helfen, die sich nicht selbst helfen können, den anderen aber alle Möglichkeiten geben wollen, ihr Leben erfolgreich selbst in die Hand zu nehmen. „Konkret sieht man das auch in der europäischen Politik, wenn wir einerseits die soziale Säule der EU stärken – z.B. durch die Bekämpfung von Dumping-Löhnen für LKW-Fahrer, auf der anderen Seite die mittelständischen Unternehmen fördern.“ Erwartet wird auch, dass der Spitzenkandidat der europäischen Christdemokraten, Manfred Weber (CSU), seine Vorstellungen für die künftige Europäische Politik erstmals nach seiner Nominierung auf europäischer Ebene vorstellt.

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.

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