„Das anhaltende Niedrigwasser zeigt, dass es nicht ausreicht, für die Rheinquerung allein auf Fähren zu setzen“, sagt die Sprecherin für Infrastruktur des CDA-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, Gabriele Müller. Die Probleme, die die Fährbetreiber durch den niedrigen Wasserstand im Rhein beklagen, sind auch die Probleme tausender Berufspendler, die bei Einstellung des Fährbetriebes Umwege von teils über 100 Kilometern hinnehmen müssen, um auf die andere Seite des Rheins zu ihren Arbeitsplätzen zu gelangen.

Ebenso schadet es der Wirtschaft und damit den Arbeitsplätzen in einer ohnehin eher strukturschwachen Region, wenn die Waren den Rhein nicht mehr überqueren können, weil die Fähren schon jetzt wegen Niedrigwassers keine LKW mehr transportieren können.

Der Klimawandel mit seinen Wetterextremen wird in der Zukunft eher häufiger als bisher die Einstellung des Fährbetriebes zu Folge haben, weil sowohl Niedrig- als auch Hochwasser zunehmen werden. „Es ist mir völlig unverständlich, warum ausgerechnet die Grünen vor diesen Folgen des Klimawandels hartnäckig die Augen verschließen und sich vehement gegen den Bau von weiteren Rheinbrücken wehren“, so Müller weiter. Die nötigen Umwege belasten nicht nur die Betroffenen, sie führen auch zu erheblichen zusätzlichen Schadstoffemissionen durch die Verlängerung der Fahrtstrecken.

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag