CDA Südpfalz erklärt sich solidarisch

Der Regional-Kreisverband Südpfalz der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA – „Sozialausschüsse“ der CDU) trägt den Aufruf der IG Metall zum Warnstreik der Belegschaft am Standort Herxheim des Unternehmens „Eberspächer catem GmbH und Co KG“ in vollem Umfang mit und erklärt sich mit den entsprechenden Aktionen der betroffenen Arbeitnehmer solidarisch.

Das sagte der Vorsitzende der CDA Südpfalz, Patrick Redlingshöfer (Leimersheim), gegenüber dem Pfalz-Express.
Mit der um 25 Prozent geringeren Entlohnung der Herxheimer Eberspächer-Mitarbeiter gegenüber ihren Kollegen an tarifvertragsgebundenen Unternehmensstandorten belege der gut ausgelastete Weltmarktführer bei elektrischen Fahrzeug-Zusatzheizungen einmal mehr die Notwendigkeit starker Gewerkschaften. Nur sie könnten bei allgemein gültigen Flächentarifverträgen mit Aussicht auf Erfolg um eine gerechte Entlohnung für alle Arbeitnehmer kämpfen, so Redlingshöfer.

Für die CDA sei eine gerechte Entlohnung eine entscheidende Voraussetzung für abhängig Beschäftigte, ein menschenwürdiges Leben führen zu können.
Am Standort Herxheim des Unternehmens Eberspächer folgten am Mittag des 3. Juli 2018 rund 60 Mitarbeiter einem Aufruf der IG Metall zum Warnstreik. Sie fordern Tarifbindung bei ihren Löhnen. Bereits am Morgen hatte es einen Warnstreik von Nacht- und Frühschicht gegeben.

Ralf Köhler, Erster Bevollmächtigter der IG Metall in Neustadt, vermutet, dass auch der Erfolg in der Firma Constellium in Landau-Mörlheim den Eberspächer-Mitarbeitern gezeigt habe, dass es sich durchaus lohnen könne, für ihre Rechte zu kämpfen.

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