Sozialpolitik ist Markenzeichen der Union

"Die CDU ist dann stark, wenn sie ihren Blick auf die Anliegen der arbeitenden Bevölkerung lenkt und die Herausforderungen der Sozialpolitik ernst nimmt“. Davon ist die alte und neue Vorsitzende der CDU-Arbeitnehmerorganisation (CDA) überzeugt. Unter dem Leitwort „Zukunftsorientiert sozial handeln“ trafen sich am vergangenen Wochenende Vertreter aus dem ganz Rheinland-Pfalz zur Landestagung der CDA, in deren Verlauf auch der Landesvorstand neu gewählt wurde.

Mehrere Redner wiesen im Zuge der Aussprache darauf hin, dass sich die CDU wieder verstärkt sozialen Themen zuwenden müsse. Die Partei lebe von dem Gleichklang der Interessen: Die wirtschaftliche Basis des Staates zu stärken und mit diesem Erfolg den sozialen Ausgleich zu finanzieren. Der zweite Aspekt sei jedenfalls im Wahlkampf beim Wähler nicht hinreichend angekommen.

Auf der Tagung wurde auch ein neuer Landesvorstand gewählt. An seiner Spitze steht wie bisher Jessica Weller als Landesvorsitzende. Der Vorstand wird ergänzt durch die Stellvertreter Roswitha Gottbehüt, Silvia Hoffmann und Nils Petri, den Schatzmeister Patrick Redlingshöfer, den Mitgliederbeauftragten Christian Hirschmann und die Beisitzer Claudia Ammann, Martin Bach, Natalie Bauernschmitt, Benjamin Chwalak, Norbert Faltin, Martin Gerhardt, Hans-Dieter Haas, Bernd Kemme, Jörg Ketelsen, Peter Merckel, Gabriele Müller und Elisabeth Roth.

Thematisch befasste sich die Landestagung mit den Folgen der Flut im Ahrtal, mit den Herausforderungen bei den gesetzlichen Regeln fürs Home-Office und den Folgen der anziehenden Inflation für die Finanzierung der häuslichen Pflege.

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